Haus, Klima & Energie

Wir zeigen das Menschenmögliche.

Immer mehr Menschen wollen den Klimafußabdruck und den Energieverbrauch ihres Hauses reduzieren. Sie wünschen sich ein klimaverträgliches Wohnen bei günstigen Betriebskosten.

Was bedeutet das konkret? Welche Möglichkeiten gibt es? Was ist sinnvoll?

Das Meiste tun können diejenigen, die in einem in die Jahre gekommenen Eigenheim wohnen. Zum Beispiel das Haus von einer Gebäudenergieberater*in gründlich durchchecken lassen und so die allergrößten Energiesparmöglichkeiten entdecken; lernen, dass das Kürzel „iSFP“ in der Fachsprache der Energieberater*innen „individueller Sanierungsfahrplan“ bedeutet; die Fassade und das Dach dick dämmen; die damit beauftragten Handwerker*innen nach Feierabend zu einem Bier einladen; energetisch veraltete Isolierglasfenster gegen moderne Dreischeibenfenster austauschen; dabei langlebige Holzfenster mit Alu-Wetterschienen wählen; an sonnigen Tagen im Winter über die Fenster passiv Sonnenenergie nutzen; die Kellerdecke von unten dämmen und dabei Ritzen in der Dämmstoffschicht und an den Rändern gut abdichten; im Garten im Sommer Radieschen, Rosenkohl und Rote Bete ziehen; eine Hecke aus Buchsbaumsträuchern pflanzen; ein Insektenhotel im Garten eröffnen; einen kleinen Gartenteich anlegen; ein Regenfass für die Gartenbewässerung aufstellen und am Regenfallrohr anschließen; Solarmodule zur Stromerzeugung auf dem Dach installieren; den alten Gasheizkessel gegen eine Wärmepumpenheizung austauschen; einen Kaminofen als Reserveheizung einbauen; Solarkollektoren zur Warmwasserbereitung und Heizungsunterstützung installieren; wissen, dass die Warmwasserbereitung in einem älteren Eigenheim meist nur 10 bis 15 Prozent des gesamten Heizenenergieverbrauchs ausmacht; an der Hauswand ein Rankgerüst zur Fassadenbegrünung anbringen; am Wochenende statt im Einkaufszentrum zu shoppen im Baumarkt kleinere D.I.Y-Produkte zum Energiesparen entdecken und ausprobieren; im Keller und auf dem Dachboden die Beleuchtung automatisch über Bewegungsmelder an- und ausschalten; den Kühlschrank auf Stufe 1 stellen; Elektrogeräte mit Standby-Betrieb an schaltbare Steckdosenleisten und Steckdosenschalter anschließen; einen energieeffizienten Herd mit Induktionskochfeldern benutzen; die Wäsche auf der Leine trocknen; an jedem letzten Tag des Monats die Zählerstände der Gasuhr und am Stromzähler notieren und mit dem Verbrauch im Jahr davor vergleichen; die jährlichen Energiekostenrechnungen versuchen zu verstehen; mit der Nachbar*in über Möglichkeiten sprechen, die Heizkosten zu senken; den Partner oder die Partnerin nicht zum Energiesparen nötigen; schöne Baudetails am und im Haus bewahren; wissen, wie viele Stunden die Sonne durchschnittlich im Januar und im Juni am Wohnort scheint (z. B. in Bochum 42 Stunden bzw. 184 Stunden), um so die Leistungskraft einer Solaranlage richtig einzuschätzen; Baukostenangaben im Internet nicht für bare Münze nehmen, sondern nach Belegen suchen; mit all solchen und weiteren Aktivitäten im Laufe der Zeit eine klimaverträgliche Energienutzung entwickeln.

Auf die vielen Aspekte im Dreiklang Haus-Klima-Energie haben wir uns spezialisiert. Zu aktuellen Themen daraus entwickeln wir individuelle Wanderausstellungen, bauen interaktive Modelle und Exponate, und erstellen maßgeschneiderte Begleitmedien. Alles unter dem Anspruch, anschauliche und für Laien verständliche Informationen zu liefern.

Rufen Sie uns einfach an, um Ihre Ideen zu den Themen Haus, Klima, Energie zu erörtern, oder schicken Sie ein Mail an info@expostadt.net