Klimawandel, Klimakrise, Klimarettung

Der Wettlauf gegen die Erderwärmung.

Das Weltklima verändert sich zurzeit im Eiltempo. Ein deutliches Zeichen dafür ist die rasant steigende Weltmitteltemperatur.

Seit der frühindustriellen Zeit (1850-1900) hat sich die Durchschnittstemperatur auf der Erdoberfläche laut dem kalifornischen Klimaanalyse-Institut Berkeley Earth um 1,3 Grad Celsius erhöht.

Klimaforscher*innen des Environmental Change Institute der Universität Oxford kommen zu einem ähnlichen Ergebnis. Sie haben ein Klimamodell entwickelt, das eine Echtzeit-Hochrechnung der globalen Erwärmung erlaubt. Das Modell sieht aktuell den Anstieg der Weltmitteltemperatur bei rund 1,25 Grad.

Mehr als die Hälfte dieses Temperaturanstiegs geht auf das Konto der letzten drei Jahrzehnte, seit Beginn der 1990er-Jahre ist es im Weltmittel um 0,6 bis 0,7 Grad wärmer geworden.

Damit hat sich die Erdatmosphäre in den vergangenen 30 Jahren ebenso stark erwärmt, als in den über 100 Jahren davor. Global gesehen ist der Klimawandel in den letzten drei Jahrzehnten sämtlichen Klimaschutzanstrengungen quasi auf und davon gelaufen.

Kohlenstoffdioxid – bei erhöhter Konzentration ein Klimagift

In dieser Zeit nahm auch der weltweite Kohlenstoffdioxid-Ausstoß kräftig zu. Die CO2-Emissionen aus der Verbrennung von Kohle, Öl und Gas erhöhten sich von 22,6 Milliarden Tonnen im Jahr 1990 auf 36,3 Milliarden Tonnen im vergangenen Jahr. Der damit verbundene Anstieg der CO2-Konzentration in der Erdatmosphäre gilt als Haupttreiber der Erderwärmung.

Menge und Wachstum sämtlicher seit Mitte des 19. Jahrhunderts vom Menschen verursachten CO2-Emissionen spiegeln sich erstaunlich genau in der Zunahme des CO2-Gehalts der Atmosphäre wider. Der CO2-Anteil von 285 ppm (parts per million) um 1850 stieg zunächst viele Jahrzehnte lang ganz langsam und dann immer flotter auf 353 ppm im Jahr 1990. Das bedeutet eine Zunahme von 68 ppm in 140 Jahren.

Nach 1990 nahm der CO2-Anstieg dann richtig Tempo auf und erreichte 417 ppm zu Jahresbeginn 2022 – ein Plus von 64 ppm. Der CO2-Anteil in der Erdatmosphäre hat sich damit in den letzten drei Jahrzehnten fast genauso stark erhöht wie im Zeitraum von 1850 bis 1990.

Zum beschleunigten Anstieg der CO2-Konzentration seit 1990 passt, dass laut der Webseite climatewatchdata.org rund die Hälfte aller CO2-Treibhausgase nach 1990 in die Atmosphäre befördert wurde. Damit ist heute ungefähr jedes zweite CO2-Molekül in der Erdatmosphäre, das aus Verbrennungsprozessen fossiler Energieträger stammt, nicht älter als höchstens 30 Jahre.

Der von Jahr zu Jahr stärker spürbare Klimawandel ist deshalb weniger das Ergebnis einer langen historischen Entwicklung seit Beginn des Industriezeitalters, sondern er beruht hauptsächlich auf den globalen CO2-Emissionen der letzten drei Jahrzehnte.

Die rasant gestiegenen Celsius- und CO2-Zahlen nach 1990 zeigen: Innerhalb von nur einer Generation hat die Menschheit es geschafft, das seit über 10 000 Jahren weitgehend stabile Klimasystem der Erde ins Wanken zu bringen – mit Folgen wie etwa immer häufigeren Extremwetterereignissen, fortschreitenden regionalen Klimaveränderungen und zunehmend wahrscheinlichen Klimakipppunkten.

Vom Klimawandel zur Klimakrise

Nicht nur die extrem überhöhte CO2-Konzentration lässt darauf schließen, dass die globale Klimastabilität angeschlagen ist. Auch der Anteil des Spurengases Methan (CH4) in der Atmosphäre wächst seit mehr als einem Jahrzehnt ungewöhnlich stark – zuletzt sogar in Rekordgeschwindigkeit.

Vom Menschen verursachtes Methan ist nach Kohlenstoffdioxid der zweitstärkste Motor der Erderwärmung. Das Spurengas trägt mit 15 bis 20 Prozent zum menschengemachten Treibhauseffekt bei. Die wichtigsten Quellen von Methan-Treibhausgasen sind die Öl- und Gasförderung, sowie die Landwirtschaft, insbesondere die Tierzucht.

Im Frühjahr 2022 meldete die US-Klimabehörde NOAA bei der Zunahme der Methan-Konzentration zum zweiten Mal hintereinander einen neuen Allzeitrekord. Dem Rekordzuwachs bei diesem Treibhausgas im Jahr 2020 folgte 2021 ein noch höherer Anstieg. Insgesamt hat sich seit Beginn der Industrialisierung der Anteil von Methan in der Erdatmosphäre um fast zwei Drittel erhöht.

Zwar haben Ende 2021 rund hundert Länder ein Abkommen zur Reduzierung der Methan-Emissionen um 30 Prozent bis Ende dieses Jahrzehnts beschlossen. Russland und China als zwei Hauptverursacher gehören bislang aber nicht zu den Unterzeichnern.

Auch die jüngsten Rekordzunahmen der Methanemissionen deuten darauf hin, dass sich die Menschheit nicht mehr nur an den Klimawandel anpassen muss, sondern darüber hinaus immer tiefer in eine bedrohliche Klimakrise schlittert.

Kipppunkte – die „known unknowns“ in der Klimaforschung

Sogenannte Kippelemente und Kipppunkte im Erdklima sind erst um die Jahrtausendwende entdeckt worden. Sie gelten in der Klimaforschung bis heute als „known unknowns“, als „bekannte Unbekannte“. Was ist unter diesem Begriff aus der Risikowissenschaft zu verstehen?

Bei den Kippelementen handelt es sich um über ein Dutzend zentraler Bausteine im Klimagefüge der Erde, die im Verbund seit Jahrtausenden für Klimastabilität sorgen. Verändert sich einer dieser Bausteine, dann hat das starke Auswirkungen auf das globale Klimasystem.

Die meisten Klimabausteine können relativ überraschend in einen neuen Zustand kippen, und ihre Veränderung lässt sich nicht mehr rückgängig machen.

Der Weltklimarat IPCC schließt nicht aus, dass aufgrund der Erderwärmung bei manchen Klimabausteinen bereits heute Kipppunkte überschritten worden sind. Das gilt allerdings als wenig wahrscheinlich. Aber je wärmer es auf der Erde wird, desto größer wird das Risiko der Überschreitung.

Ein geradezu unheimliches Kippelement im Erdklima – weil flächenmäßig so gigantisch groß und klimawissenschaftlich kaum erforscht – sind die arktischen Permafrostgebiete auf der Nordhalbkugel. Riesige Dauerfrostzonen gibt es in Sibirien, Alaska und Nordkanada. Sie sind ein Überbleibsel der letzten Eiszeit und machen 20 bis 25 Prozent der Landflächen der Erde aus.

Teile der Permafrostböden in der Arktis haben begonnen aufzutauen. Fotos aus betroffenen Gebieten wirken häufig erschreckend: Das Auftauen formt die Landschaft meist völlig um; mal entstehen großflächige geometrische Bodenreliefs, mal gewaltige kreisrunde Krater oder bizarr anmutende Erdabrutsche.

Ist der Permafrostboden bis zu einer bestimmten Tiefe aufgetaut, wird er im Winter durch die Schneedecke davor geschützt, erneut vollständig zu gefrieren. Dann zersetzt sich in der aufgetauten Schicht allmählich der seit Urzeiten gespeicherte Kohlenstoff und entweicht als CO2 und Methan in die Atmosphäre.

Das wiederum verstärkt die Erderwärmung und sorgt für längere Sommer und steigende Jahresmitteltemperaturen. Das wärmere Klima treibt das Auftauen der Böden und den Ausstoß von Treibhausgasen weiter voran – im Prinzip ein Teufelskreis, besonders wenn man bedenkt, dass die Klimaerwärmung in der Arktis dreimal so hoch ausfällt als im globalen Durchschnitt.

Weitere Beispiele für Kippelemente im Weltklimasystem sind beschleunigt schmelzende Eismassen an den Polen, ein sich abschwächender Golfstrom im Nordatlantik, sowie das Austrocknen und Absterben des Amazonas-Regenwaldes.

Wie lässt sich die Erderwärmung eindämmen?

Das Patentrezept zur Lösung der Klimakrise ist die Reduktion der vom Menschen verursachten Treibhausgase und dabei besonders der Kohlendioxidemissionen.

Um die Erderwärmung auf höchstens 1,5 Grad Celsius – dem optimalen Ziel des Pariser Klimavertrags – zu begrenzen, müssten in einem ersten Schritt die weltweiten CO2-Emissionen sowie die übrigen Treibhausgase bis 2030 etwa halbiert werden. Das hat der Weltklimarat in seinem aktuellen sechsten Sachstandsbericht festgestellt.

Derzeit erscheint das wenig realistisch zu sein, denn 2021 war der weltweite Kohlenstoffdioxid-Ausstoß so hoch wie nie zuvor. Laut der Internationalen Energieagentur IEA lagen vergangenes Jahr die energiebedingten CO2-Emissionen bei 36,3 Milliarden Tonnen.

Für das laufende Jahr 2022 ist eine abermalige Zunahme wahrscheinlich. Das besagt eine Ende letzten Jahres erstellte Prognose des internationalen Forschungsverbundes „Global Carbon Project“. Damit ist die zur Einhaltung des 1,5-Grad-Ziels erforderliche Halbierung der weltweiten CO2-Emissionen bis zum Ende dieser Dekade derzeit in weiter Ferne.

Obendrein müssten ab den 2030er-Jahren Methoden zur wirksamen Entfernung von CO2 aus der Atmosphäre zur Anwendung kommen, und zudem die Welt bis 2050 vollständig klimaneutral werden.

Erstmals ein einzelnes Jahr mit einer globalen Durchschnittstemperatur, die 1,5 Grad Celsius höher liegt als im frühen Industriezeitalter zwischen 1850 bis 1900, könnte es laut einer Klimamodellrechnung der britischen Wetterbehörde Met Office mit einer Wahrscheinlichkeit von rund 50 Prozent bereits bis 2026 geben.

Die globale Erwärmung wird daher wohl bis Ende dieses Jahrzehnts vorübergehend das 1,5-Grad-Ziel des Pariser Abkommens reißen, sofern die CO2-Emissionen und der Ausstoß anderer Treibhausgase in der zweiten Hälfte dieses Jahrzehnts nicht drastisch sinken.

Das Wetter spielt weltweit immer öfter verrückt

Einzelne Extremwetterereignisse und Temperaturrekorde lassen keinen eindeutigen Rückschluss auf die Erderwärmung als Ursache zu. Aber ihre weltweite Zunahme in den letzten Jahrzehnten lässt auf diesen Zusammenhang schließen.

Die Verbindung von Wetter und Klima lässt sich mithilfe der sogenannten Attributionsforschung sogar wissenschaftlich nachweisen. Dieses Teilgebiet der Klimawissenschaft ist erst vor wenigen Jahren entstanden. Es bestimmt im Nachhinein mit statistischen Methoden, um wie viel wahrscheinlicher ein Extremwetterereignis durch die Klimaerwärmung geworden ist.

Aber auch ohne wissenschaftliche Nachweise merken die Menschen überall auf der Welt: Wetter und Klima schlagen immer häufiger unheilvolle Kapriolen. Da genügt ein Blick auf die vergangenen Monate:

  • Im Dezember verwüsteten Tornados im Osten der USA mehrere Kleinstädte. Laut Wetteraufzeichnungen waren es die stärksten Tornados, die dort jemals in dieser Jahreszeit registriert wurden. Den zerstörerischen Wirbelstürmen fielen rund 100 Menschen zum Opfer.
  • Mitte Februar zogen hintereinander drei Sturmfronten über Mitteleuropa. Die Winterstürme verursachten in Deutschland Schätzungen zufolge Versicherungsschäden in Höhe von 1,6 Milliarden Euro.
  • Im März rief die australische Regierung für Gebiete im Osten des Landes den Notstand aus. Dort waren innerhalb weniger Tage drei Viertel des durchschnittlichen Jahresniederschlags gefallen, was zu schweren Überschwemmungen führte. In den Hochwassergebieten kamen 22 Menschen ums Leben, mehrere zehntausend mussten evakuiert werden.
  • Ende April verzeichnete Indien die heißesten Temperaturen in diesem Monat seit Beginn der Wetteraufzeichnungen. Im nördlichen Bundesstaat Pradesh kletterte das Thermometer auf den Rekordwert von 47,4 Grad Celsius.

Klima-Daumenschraube statt Klimakatastrophe

In Medienberichten zur Klimakrise wird häufig die Klimakatastrophe, der Klimakollaps oder die existenzielle Bedrohung der Menschheit heraufbeschworen. Für solche plakativ schwarzmalende Prognosen gibt es aber weder überzeugende Beweise noch sind sie plausibel.

Denn eine globale Klimakatastrophe oder gar das Ende der menschlichen Zivilisation geschähe nicht plötzlich, sondern würde sich lange vorher abzeichnen. Als Folge entstände weltweit bei immer mehr Menschen, insbesondere jüngeren, eine wachsende Verunsicherung bis hin zur Zukunftsangst.

Welche politische Reaktion wäre dann wohl wahrscheinlich?

Wie bei der Rettung des Euro im Jahr 2012 durch die Europäische Zentralbank unternähme bei einer heraufziehenden Klimakatastrophe die internationale Staatengemeinschaft vermutlich ebenso „alles Notwendige“, um diese Bedrohung abzuwenden – gemäß den drei legendären Draghi-Worten „whatever it takes“. Wahrscheinlich käme dann auch „geoengineering“ in Betracht, das heißt riskante Eingriffe in das globale Klimasystem.

Vorläufig aber deutet nichts daraufhin, dass dem Planet Erde in Sachen Erwärmung eine Katastrophe bevorsteht. So lange die Menschheit wie gewohnt Treibhausgase emittiert und keine Klimakipppunkte überschritten werden, wird sich die Klimakrise lediglich immer weiter verschärfen – was schlimm genug ist.

Denn Extremwetterereignisse wie etwa Hitzewellen, Dürren, Stürme, Hagelschläge und Starkregen treten immer häufiger und kraftvoller auf. Für die davon betroffenen Menschen bedeutet das mindestens Erschwernisse im Lebensalltag, zunehmend aber auch materielle Schäden und bis hin zum Verlust ihrer Lebensgrundlagen und in Extremfällen ihres Lebens.

Die  sich verschärfenden Wetterextreme führen außerdem zu immer größeren volkswirtschaftlichen Verlusten, zum Beispiel durch Missernten, Flutkatastrophen und Naturschäden. Hinzu kommen immer höhere Kosten für Anpassungsmaßnahmen an die globale Erwärmung wie etwa höhere Deiche wegen des ansteigenden Meeresspiegels oder Schutzmaßnahmen gegen Waldbrände.

Die Menschheit steckt gewissermaßen in einer Klima-Daumenschraube, die von der Erdatmosphäre aufgrund ihrer physikalischen Gesetze immer fester angezogen wird. Je weiter die Klimaerwärmung voranschreitet, desto größere Schäden erleiden Mensch und Natur.

Der Druck der Klima-Daumenschraube, den die Menschheit und die weltweite Natur immer schmerzhafter zu spüren bekommen, nimmt erst dann nicht mehr zu, wenn die Weltbevölkerung keine Treibhausgase mehr in die Atmosphäre entsorgt.

Der Menschheit läuft die Zeit davon

Angesichts der wachsenden Klimaschäden und wegen den Verpflichtungen des Pariser Klimaabkommens haben sich die meisten Staaten der Welt zum Ziel gesetzt, in den nächsten Jahrzehnten klimaneutral zu werden. Die praktische Umsetzung dieses Vorhabens ist bisher aber in kaum einem Land so richtig aus den Startlöchern gekommen.

„Gegenwärtig ist der Klimawandel schneller als wir“, mahnte UN-Generalsekretär António Guterres bereits 2019. Daran hat sich bis heute wenig geändert, außer dass der Zeitdruck für die Aufholjagd gestiegen ist. Denn keine Klimaforscher*in kann verlässlich vorhersagen, wie viele Jahre uns noch bleiben, um den am Horizont aufziehenden, desaströsen Kipppunkten im Klimasystem zu entgehen.

Abgesehen davon nehmen mit jedem Zehntelgrad zusätzlicher Erderwärmung auch die Klimaschäden zu. Das Rennen gegen Erderwärmung durch kleine Fortschritte erst langfristig zu gewinnen, könnte daher für einen Großteil der Menschheit und für die weltweite Natur kaum weniger katastrophale Auswirkungen haben als es zu verlieren.

Je stärker der Mensch durch seine Treibhausgasemissionen das Erdklima aufheizt, umso tiefgreifender verwandelt er die früher einmal als „blauer Planet“ bewunderte Erde in eine versehrte Erde. Und die schlägt – wahrlich im doppelten Sinne des Wortes – immer wütender mit Dürren, Hitzewellen, Überflutungen, Orkanen, Waldbränden zurück.

Wie etwa im Sommer 2021 mit einer von Klimawissenschaftler*innen bis dahin für unmöglich gehaltenen „Hitzekuppel“ im amerikanischen Nordwesten und in Westkanada. Meteorolog*innen bezeichneten das Wetterphänomen als verrückten „freak event“.

Während der einwöchigen Hitzewelle wurden die bisherigen Temperaturrekorde an den meisten Wetterstationen gleich um mehrere Grad Celsius übertroffen. Der Rekordhitze fielen rund tausend meist ältere Menschen zum Opfer.

Knapp zehn Monate später verzeichneten Klimaforscher*innen erneut einen „freak event“, diesmal am Kältepol der Erde, der rund 1 300 Kilometer östlich des Südpols liegt. Wo sonst im März der Durchschnittswert -53 Grad Celsius beträgt, registrierte das Team der russischen Wostok-Forschungsstation Mitte März -17,7 Grad Celsius als Höchstwert. Das liegt rund 15 Grad höher als der bisherige Märzrekord.

Ein französischer Klimaforscher sagte dazu der „Washington Post“: „Dieses beispiellose Ereignis hat unsere Annahmen über das antarktische Klimasystem auf den Kopf gestellt.“

Wie der Wettlauf der Menschheit gegen die rasant fortschreitende Erderwärmung am Ende ausgeht, wird sich nach Einschätzung des Weltklimarats in diesem Jahrzehnt vorentscheiden. Und wohl nur die massive und vor allem rasche Verminderung der Treibhausgase kann das Rennen zugunsten der Menschheit drehen.

Links

  • Globaler Temperaturanstieg seit 1850: Berkeley Earth, Kalifornien, USA
  • Hochrechnung der aktuellen globalen Erwärmung: Environmental Change Institute der Universität Oxford, Großbritannien
  • Aktuelle CO2-Konzentration in der Erdatmosphäre (7-Tage-Durchschnitt) und aktuelle Tendenz des globalen CO2-Zuwachses (2-Jahres-Durchschnitt): Matthew Shribman/ Cambridge Zero der Universität Cambridge, Großbritannien
  • Langjährige Entwicklung der CO2-Konzentration in der Erdatmosphäre: 2 Degrees Institute, Sechelt, British Columbia, Kanada
  • Keeling-Kurve und CO2-Konzentration am Observatorium Mauna Loa auf Hawaii: Scripps Institution of Oceanography der Universität von Kalifornien, San Diego, USA
  • Aktuelle CO2-Messergebnisse der NOAA-Forschungsstation Mauna Loa auf Hawaii: Global Monitoring Laboratory der Klimabehörde NOAA, Boulder, USA
  • Erneuter Rekord beim Zuwachs der Methan-Konzentration in der Erdatmosphäre: NOAA Research News der Klimabehörde NOAA, Boulder, USA
  • CO2-Konzentration und Begrenzung der Erderwärmung: How the Keeling Curve will need to bend to limit global warming to 1.5C, Klimajournalismus-Webseite CarbonBrief, London, Großbritannien
  • Kippelemente im Klimasystem der Erde: Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK) e. V., Potsdam
  • Globale CO2-Emissionen 1850-2018: Internet-Plattform climatewatch des World Resources Institute, Washington DC, USA
  • CO2-Emissionen 1750-2020 global und nach Verursacherländern: Our World in Data based on the Global Carbon Project, Universität Oxford, Großbritannien
  • Pessimistisch oder realistisch? Der Schriftsteller Jonathan Safran Foer über die Klimakrise: Sternstunde Philosophie des SRF Schweizer Radio und Fernsehen